Schulleben

Der WP NW Kurs 7 präparierte eine Forelle

Hier an der Gerdrud-Koch-Gesamtschule in Sieglar in dem Wahlpflicht Fach NW (Naturwissenschaften), das in der sechsten Klasse gewählt wird, kommt in der siebten Klasse einmal das Präparieren eines Fisches vor. Das ist eine einmalige und spannende Aufgabe, worauf sich die meisten Schülerinnen und Schüler schon das ganze Jahr freuen. Dies ist nichts für schwache Nerven. Hier lernen die Schüler den inneren Aufbau eines Fisches kennen. Es erfordert Disziplin und ein gutes Augenmaß. Ein falscher Schnitt und man würde die Organe des Fisches verletzen. Natürlich sind die Fische, die präpariert werden, schon vor der Präparation tot. Es ist spannend, die inneren Organe zu benennen und sie sich genauer anzugucken.

Die Schritte, die bei so einer Präparation stattfinden, sind folgende:

Erst wird der Fisch von außen begutachtet, eventuell werden Körperteile benannt und eine Skizze gemacht. Als zweiter Schritt, wird der linke Kiemendeckel abgetrennt und in einer Skizze beschriftet. Als letzter Schritt, der auch am anspruchsvollsten ist, kommt die Untersuchung der Bauchhöhle. Hier müssen die Schüler_innen beim Schneiden die Schere möglichst flach führen. Als Erstes wird durch den After entlang des Bauches zwischen den Bauchflossen entlang ein Bogenschnitt entlang der Kiemen geschnitten. Dann wird der Hautlappen hoch geklappt und eventuell abgeschnitten. Nun kann man die Organe super sehen.

Die Schüler_innen aus dem WP NW Kurs hatten noch zusätzlich die Aufgabe zu versuchen, die Schwimmblase intakt zu entfernen und sie in einem Behälter mit Wasser schwimmen zu lassen. Es schaffte ein neuer Rekord von Schüler_innen sie herauszuoperieren. Alle Schüler hatten ihren Spaß daran zu sehen, wie es in einem Fisch aussieht. Eine Gruppe hat sogar Mais im Bauch eines Fisches gefunden. Am Ende, als alle fertig waren, wurde noch eine Zeichnung zum inneren Aufbau eines Fisches angefertigt. Es war ein spannendes und unbezahlbares Erlebnis berichteten einige der Schüler, wenn es auch ein bisschen eklig war. 

Sarah J. (7.2), Katerina R. (7.3) und Frederik G. (7.1)