Allgemein Ausflug Natur Schulleben

Was man alles aus Pflanzen machen kann!

Wir wurden um Punkt 14:00 Uhr am Eingang des Botanischen Garten, welcher sich direkt bei dem wunderschönen Poppelsdorfer Schloss befindet, von unserer Führerin erwartet.

Zunächst ging es in die Gewächshäuser, wo uns tropische Temperaturen erwarteten, die dann doch noch viel schwüler waren, als wir es vom Rheintal her gewöhnt sind. Die Kinder bestaunten die riesigen Pflanzen mit riesigen Blättern. Zuerst erfuhren wir etwas über das immsense Wachstum von Bambus – bis zu 1m pro Tag!!! – und dass man in Asien Baugerüste aus Bambus statt aus Stahl baut. Dann durften die Kinder echte Bananensamen in die Hand nehmen, welche viel größer sind, als die verkümmerten Samen, die in unseren Essbananen sind.

Als nächstes ging es um die Kokusnuss, was man alles aus ihr machen kann und den Kakaobaum, dessen Blüten direkt am Stamm sitzen.

Alle waren dann erleichtert in das etwas trockenere Wüstenklima zu wechseln, wo wir erfuhren, dass Kakteen nur in Amerika wachsen und das es sich bei allem, was so ähnlich aussieht, aber in Afrika oder Australien wächst, um Wolfsmilchgewächse handelt. Aus Kakteen kann man unter anderem Musikinstrumente machen.

Nach einem kurzen Abstecher in das Seerosenhaus (die Kinder wollten unbedingt die Riesenseerose anschauen, deren Blätter sogar kleine Kinder trägt) ging es hinaus aus dem Garten und auf die andere Straßenseite in den Nutzfplanzengarten. Schon auf dem Weg dorthin wurden Maulbeeren probiert. Als erstes wurden wir in den kühlen Schatten einer riesigen Kiwipflanze geführt, wobei die Kinder die kleinen Früchte noch gar nicht als Kiwis erkannten. Dann bestaunten wir verschiedene Zitrusfrüchte (Orangen, Mandarinen, Zitronen) und eine Korkeiche, aus deren Rinde Kork gewonnen wird.

Wir sahen uns verschiedene Tomatenarten an und langsam wurde es heiß und anstrengend, so dass mancher schon einen Ruheplatz auf einer Bank suchte…..Wir lernten, dass man auch Fasern und damit Kleidung aus Pflanzen machen kann (Lein) und verglichen das Aussehen verschiedener Getreidearten.

Zum Schluss durften dann noch alle an den Beerensträuchern naschen, wo sich die Kinder begeistert auf die gelben Himbeeren stürzten.

Ein toller Ausflug, bei dem alle viel gelernt haben.

Inge Bischoff

Bilder: Fr. Mull

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