(MEYS) Ein ganz besonderes Schauspiel bot sich Schüler_innen des Jahrgangs 8 am 25. und 26. Februar: auf unserem Schulhof stand ein etwa 18 Meter langer Gelenkbus der Bauindustrie NRW, um im Rahmen der Berufsfelderkundung einen ganz eigenen Einblick in die Berufswelt auf dem Bau zu ermöglichen.

An verschiedenen Stationen in und um den Bus konnten sich die interessierten Jugendlichen an die Tätigkeitsfelder in der Baubranche herantasten. Die einen hatten die Aufgabe, mit einem handelsüblichen Zollstock den Umfang des Busses zu vermessen, andere übten sich darin als „Rohrverleger“ die Stellhähne richtig zu setzen, wieder andere informierten sich mittels einem umfangreichen medialen Angebote über Voraussetzungen und Ausbildungschancen in einzelnen Bauberufen.

„Coole Sache, das sind Berufe zum Anfassen“, sagte ein Teilnehmer, der sich bislang noch keine Gedanken über einen Beruf im Bauwesen gemacht hat. Eine Schülerin war vor allem vom virtuellen Bungeejumping beeindruckt: „Man muss ganz schön was aushalten können.“

Betreut wurde der BauBus von zwei eingefleischten „Bauleuten“, die für die Fragen der Jugendlichen Rede und Antwort standen. Auch für sie war es eine gelungene Aktion, junge Menschen von einer „ganz anderen Branche“ zu begeistern.

Schmutzig machte sich an diesen Tagen zwar niemand, dennoch machte es sichtlich Spaß, den Schüler_innen beim Minibaggern zuzuschauen.

„Mit dem BauBus haben wir das Ziel verfolgt, den Schüler_innen neue Einblicke zu bieten und ihnen zu zeigen, dass das Baugewerbe ein weites und sehr spannendes Berufsfeld ist und dass diese Berufe nicht als reine Männerdomäne angesehen werden müssen.“, so Sascha Meyer, Koordinator für die Berufliche Orientierung an der Gertrud-Koch-Gesamtschule.

Schon jetzt freuen sich Schüler_innen wie Lehrer_innen auf einen nächsten Zwischenstop des BauBus.