Allgemein Kollegium Schulleben

100 Tage Gesamtschule Troisdorf-Sieglar

100 Tage Schonfrist gibt man für gewöhnlich einer neuen Bundesregierung, in der sie sich in ihre neuen Aufgaben finden soll – danach werden Fehler und Versäumnisse gnadenlos an die Öffentlichkeit gebracht. 100 Tage Schonfrist verlangten Schulleitung und Kollegium der neuen Gesamtschule zwar nicht, doch waren 100 Werktage seit der Einschulung ein willkommener Anlass, auf das bislang Erreichte zurückzublicken und weitere „Baustellen“ in den Blick zu nehmen. Aus diesem Grund versammelte sich das gesamte Kollegium am 14. Januar 2013 in den Seminarräumen der verschneiten Burg Wissem, um die nächsten Etappen in den Blick und die daraus erwachsenden Herausforderungen anzunehmen.


In einer ersten Runde wurde gesichtet, was in den zurückliegenden 100 Tagen bereits erreicht worden war. Dazu zählte nicht nur, dass der Unterricht weitestgehend reibungslos läuft, sondern auch eine mehrtätige Klassenfahrt, eine Projektwoche, die offizielle Eröffnungsfeier und vieles mehr – insgesamt lassen sich bereits vielerorts erste feste Strukturen und Profile erkennen, die in den nachfolgenden Schuljahren nach Bedarf vertieft und ausgebaut werden können. Es scheint unbestreitbar, dass sich unsere junge Schule bereits nach kurzer Zeit einen festen Platz in der Troisdorfer Schullandschaft erarbeitet hat, wie nicht zuletzt die rege Nachfrage am Tag der offenen Tür und die bereits gelaufenen Beratungsgespräche zeigen. Den Anmeldewochen ab dem 4. Februar 2013 können wir entspannt entgegensehen.

Aber es widerspräche dem pädagogischen Ethos des Kollegiums, wollte man nun die Füße hochlegen und sich auf dem Erreichten ausruhen. So wurden nicht nur bereits erkannte Handlungsfelder gesammelt, sondern diese auch anhand der Erfahrungen aus den Hospitationen an der neuesten Bonner Gesamtschule in Kessenich diskutiert und beraten. Heraus kamen insgesamt 4 Konzeptgruppen, die unserer Schule bis zum Schuljahresende tiefergehende Impulse und Profile geben sollen. Schwerpunkte sind hierbei u.a. die Gestaltung des Ganztages, der Umgang mit Unterrichtsstörungen, eine Optimierung des Schultagebuchs und des Tutorenunterrichts, sowie ein Ausbau des Förder- und Forderprogramms.

Mit vielen neuen Aufgaben und Anregungen im Gepäck konnte das Kollegium dann am späten Nachmittag den Heimweg antreten. Zusammenfassend kann man sagen:

Schon viel geschafft – noch viel zu tun!

Michael Käufer